Lebensskript: Das Drehbuch Deines Lebens!

Ich bin DUMM! ... und weiß nicht, dass ich hochbegabt bin...

Jeder von uns schreibt ein Lebensskript. Wir machen Erfahrungen und kommentieren diese innerlich. Wenn wir z.B. uns immer unverstanden fühlen dann kann es sein, das wir Sätze wie “ich bin dumm!” in unser Skript schreiben. Dann versuchen wir diesen inneren Satz mit weiteren Erfahrungen zu bestätigen. Und damit verstärken wir diesen Satz. Welche Sätze sie als Skript abgespeichert und aktiviert haben lässt sich mit einer Lebensstilanalyse klären. Und solche Sätze können auch bewußt verändert werden. Ein gelingendes Leben fängt im Kopf an. In der Bibel im Kapitel der Sprüche heißt es:

“Mehr als auf alles andere achte auf deine Gedanken, denn sie entscheiden über dein Leben.”

Wie wir über uns denken hat einen entscheidenden Einfluß auf unser Leben. Denn die Gedanken werden zu Taten. Und unbewußt bringen wir uns in Situationen, die unser inneres Skript bestätigen und somit stabilisieren.  Wenn wir also dieses Skript verändern, starten wir in ein neues Leben. Eine kleine Korrektur am Ruder eines Schiffe bringt uns zu einem völlig anderen Ziel!

Eine Lebensskriptanalyse biete ich auch in meiner Praxis an.

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Ein typisches Fallbeispiel: Johanna* kommt nach einer langen Odyssee zu mir. Sie ist mehrmals umgezogen und hat sowohl Freundeskreise, Partnerschaften als auch Jobs mehrfach gewechselt. 2 abgeschlossene Ausbildungen und immer noch dieses Gefühl nicht angekommen zu sein. Darüberhinaus hat sie viele Fragen über Gott. Die Sätze aus ihrem Lebensskript waren: "Mich will keiner." und "Ich bin zu dumm." Aus dem Persönlichkeitsstrukturtest ergab sich ein differenziertes Bild einer klugen, introvertierten Frau, die sich von Menschen eher zurückgezogen hat. Das Selbstvertrauen war nicht sehr ausgeprägt. Berufliche Prägungen waren auf den Bereich Erforschen ausgerichtet. Soziale Eignung war eher schwach ausgeprägt. Dabei arbeitete sie in der Krankenpflege. Ein Test bei dem Arbeitsamt, zu dem sie sehr nervös hinging, fiel sehr ernüchternd aus. Nicht gut genug in Mathe für eine höhere berufliche Qualifikation. So führten wir auch noch einen IQ-Test in der Praxis durch. Ein Wert von 122 brachte dann etwas Klarheit. Überraschend war dabei, dass sie im mathematischen Bereich besonders stark war. Auf meine Frage hin, wo denn das Problem beim Eignungstest war meinte sie, dass sie sich überhaupt nicht wohl fühlte in der Testsituation. Es hing doch soviel davon ab und dann war es ein Gruppentest, der sie sehr an ihre Schulzeit (die sehr schwierig war) erinnerte. Prüfungssituationen waren ohnehin schon immer schwer für sie. Ein einzelner Testfür sich kann nicht unbedingt das Potential eines Menschen widerspiegeln. - Jedoch kann ein entprechendes Testergebnis weitreichende Folgen für die Entwicklung eines Menschen haben. Es werden mitunter völlig falsche Glaubenssätze in einem Menschen verankert. Passiert dies früh im Leben, wie bei den meisten von uns, kann dies mitunter verherende Folgen haben. Die Testsituation spielt immer eine Rolle bei dem Ergebnis und sollte immer mit in Bertracht gezogen werden. Viele Menschen verspüren enormen Stress in Testsituationen und können deshalb nicht auf ihr volles Potential zugreifen. Mit einzelnen Übungen (kleine Herausforderungen im Alltag einbauen) konnte Johanna ihre Selbstbehauptung steigern. Eine solcher Übungen ist zum Beispiel: Sich in einem Laden ein teures Produkt genau erklären und vorführen zu lassen, es aber am Ende dann nicht zu kaufen. Dafür braucht es Durchsetzungskraft und den Mut, Nein zu sagen. Das Lebensskript meiner Klientin wurde bewußt reflektiert und durch neue Lebenssätze ergänzt. Diese Lebenssätze waren bei Johanna: "Ich bin geliebt." und "Ich bin klug." Letzteren konnten wir mit dem IQ - Test richtig schön verstärken. * Name geändert
Seelsorgepraxis Schmider
Johanna*
Klientin